Hilfe bei Depressionen, Angstzuständen, Lebenskrisen, Trauer, Stress, Burnout und Tinnitus

Alle Empfindungen dürfen sein. Da, wo wir uns gestatten ZEIT ZU HABEN können wir fast immer erleben, daß sich die Dinge langsam wandeln. (Aus: Wenn Kinder nach dem Sterben fragen von Daniela Tausch-Flammer und Lis Bickel)

Autogenes Training

Grundkurse Autogenes Training

Autogenes Training

Das Grundprinzip des Autogenen Trainings (AT) ist das Zusammenspiel von gedanklichen Vorstellungen und körperlichen Veränderungen.

Das AT beruht auf der Beobachtung, dass im entspannten Zustand immer die gleichen körperlichen Phänomene eintreten wie z.B:

  • eine kühle Stirn
  • ein wohlig warmes Gefühl im Bauchraum
  • eine Verlangsamung derAtmung und des Herzschlags
  • Wärme
  • Schwere

Durch die systematische, ritualisierte und wiederholte Vorstellung dieser Empfindungen mit Hilfe einfacher formelhafter Sätze und inneren Bildern, kann eine Tiefenentspannung des gesamten physischen und mentalen Organismus bewusst und willentlich herbei geführt werden. Dies bedarf allerdings stetiger intensiver Übung mit durchaus langen Formelsätzen. Mittelfristig, die Zeitdauer ist hier bei jedem aber anders bemessen, können die Formelsätze zusammengefasst werden und die erreichte Generalisierung kann in kurzer Zeit zu Entspannung und der gewünschten Ruhe führen.

Die Vorstellung von z.B. „Schwere“ führt direkt zu der körperlichen Veränderung, die der Auslöser von Schwere ist – zu einer Entspannung der Muskeln.

Die bewusste Wahrnehmung der körperlichen Veränderung führt wiederum zu einer Intensivierung der Vorstellung.  Somit ist es möglich, mit Hilfe unserer aufmerksamen und achtsamen konzentrierten Vorstellung Einfluss auf körperliche Vorgänge zu nehmen, die ansonsten nicht willentlich, sondern über unser autonomes  vegetatives Nervensystem gesteuert werden.

Somit hat der Entwickler des AT Professor Johannes Heinrich Schultz sein Verfahren auch „konzentrative Selbstentspannung“ genannt. Wohlwissend, das damit jeder eine gewisse Eigenleistung erbringen muss, damit das AT auch zum gewünschten Erfolg führt. Nur stetiges wiederholtes tägliches Üben führt kurz- bis mittelfristig zu der gewünschten Entspannung.

So hat sich eine Grundstufe und eine Oberstufe im AT ausgebildet. Ein Verfahren eigenverantwortlicher Entspannung, das erfolgreich betrieben, alle physilogischen Kennzeichen einer Entspannung aufweist:

  • Veränderung der hirnelektrischen Aktivität (EEG)
  • Abnahme der Hautleitfähigkeit, Abnahme des Sauerstoffverbrauchs
  • Gleichmäßigkeit der einzelnen Atemzyklen
  • Abnahme der Atemfrequenz
  • Senkung des arteriellen Blutdrucks
  • Geringfügige Verlangsamung der Herzrate
  • Periphere Gefäßerweiterung
  • Verminderung der Reflextätigkeit
  • Abnahme des Tonus der Skelettmuskulatur
  • Allgemeine Wirkung des Autogenen Trainings
  • Gymnastik des vegetativen Nervensystems. Wer regelmäßig trainiert, ist insgesamt entspannter und kann schneller auf Ruhe umschalten (Psychohygiene).
  • Rituelle Ruhepausen. Durch regelmäßige Ruhepausen kann ein zu starkes Ansteigen von Anspannung und Ermüdung vermieden werden. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit nehmen zu.
  • Dämpfung starker Affekte. Angst / Aufregung und Entspannung können nicht gleichzeitig existieren. In der Entspannung können wir starke emotionale Reaktionen auflösen, ohne sie unterdrücken zu müssen. Wichtig z.B. in Prüfungssituationen.

Für weitere Informationen oder die Vereinbarung eines Probetermins oder zur Anmeldung für einen Grundkurs in der Gruppe nehmen Sie bitte gerne Kontakt mit mir auf. Das Autogene Training kann auch im Einzelunterricht von mir vermittelt werden.