Hilfe bei Depressionen, Angstzuständen, Lebenskrisen, Trauer, Stress, Burnout und Tinnitus

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford) 

Tinnitus Arten

 

 

Objektiver Tinnitus: Kann auch von anderen Menschen gehört werden. Ein Arzt mit einem Stethoskop kann die Geräusche wahrnehmen.

Subjektiver Tinnitus: Er kann nur vom Betroffenen selber wahrgenommen werden. Er wird in mehrere Phasen unterteilt:

Akute Phase: Der frisch aufgetretene Tinnitus, bei dem die akute Phase die schon  weitgehend beendet ist, weil die Akutmaßnahmen ausgeschöpft sind.

Chronischer Tinnitus: Bedeutet lediglich, dass nach einer gewissen Zeit die Behandlung des Tinnitus mit dem Ziel der völligen Heilung schwieriger geworden ist. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, einen belastenden dekompensierten Tinnitus früher oder später mit guten Erfolgsaussichten in einen absolut erträglichen kompensierten Tinnitus umzuwandeln.

Wie kann Tinnitus entstehen und wie wirkt er sich aus:

  • Lärmschäden / Knalltrauma (Schädigung durch abknicken und verkleben der feinen Haarsinneszellen im Innenohr)
  • Durchblutungsstörungen
  • Hörsturz (plötzliche Hörminderung mit begleitenden Ohrgeräuschen)
  • Halswirbelsäulenerkrankungen und Muskelverspannungen (funktionelle Blockierungen der Halswirbelsäule (HWS) können zu Ohrgeräuschen führen)
  • Zahn-Kiefer-Bereich (Kieferfehlstellungen, Zahnextraktionen, Zahnfüllungen, Zähneknirschen (Bruxismus))
  • Presbyakusis ( Nachlassen der Hörfähigkeiten im vorgeschrittenen Alter. Verbunden mit einer Hochtonschwerhörigkeit)
  • Akustikusneurinom (gutartiger Tumor am Hörnerv, der auf die Nervenstränge drückt und eine Hörminderung, Tinnitus und Schwindel hervorrufen kann.)
  • Morbus Meniere (anfallsweise auftretender Drehschwindel, der mit Schwerhörigkeit und einem Ohrgeräusch verbunden ist. Verläuft in Schüben. Bei häufigen Schüben leiden die Patienten meist unter einer hochgradigen Schwerhörigkeit und einem tieftonigen Tinnitus)
  • Selbstgemachter Stress, einmal äußerer Natur wie Überforderung, Prüfung, soziale Isolation, Konkurrenzsituation und Trennung, zum anderen durch persönliche Eigenschaften wie Perfektion, Angst und Nicht-nein-sagen-Können.
  • Bei einer Hörminderung versucht das Gehirn die fehlende Frequenz über Verstärkungsmechanismen aus der Hörbahn zu bekommen, denn der Tinnitus hat fast immer dieselbe Frequenz wie der größte Hörverlust. Wird der Hörverlust hier durch ein Hörgerät ausgeglichen, kann der Tinnitus leiser werden.
  • Weitere Ursachen: Herzrhythmusstörungen, Diabetes, Nierenerkrankungen, Störungen des Hormonhaushaltes, Verknöcherung des Überganges des dritten Hörknöchelchens zum Innenohr (Otosklerose) , Chronische Mittelohrentzündungen, Tubenfunktionsstörungen, Schädel-Hirn-Träume, Narkosen (insbesondere Rückenmarksnarkosen)
  • Medikamente gegen Rheumaschmerzen, Malaria und wassertreibende Medikamente (Diuretika) können Ohrgeräusche erzeugen, die nach Beendigung der Einnahme wieder verschwinden. Chemotherapeutische und in seltenen Fällen Antibiotika können das Innenohr aber irreversibel schädigen und einen bleibenden Tinnitus auslösen.

Landläufig wird Stress als Hauptursache für Tinnitus genannt. Allerdings kann Tinnitus selbst Stress verursachen. Laute Musik oder das Geräusch eines Bohrers werden schneller als unangenehm empfunden, wenn man gestresst ist.  Auch Ohrgeräusche werden in angespannten Momenten stärker wahrgenommen als in entspanntem Zustand. Wenn man angespannt ist oder unter Druck steht, gelingt es schlechter eigentlich unwichtige Geräusche herauszufiltern. Entspannungstechniken, wie z.B. die Klangschalenmassage und Muskelentspannung nach Jakobsen werden eingesetzt um diesem Hörstress vorzubeugen und eine Wahrnehmungsveränderung zu erreichen.

Halswirbelsäule und Tinnitus

Die Halswirbelsäule kann folgenden Einfluss auf das Ohr haben:

  • Hörstürze nach Lärmeinwirkung (90-120 dB) bei gleichzeitiger Minderdurchblutung des Ohres durch Verdrehen der Halswirbelsäule, z. B. Lärmarbeit bei ungünstiger Körperhaltung (der sogenannte „akustische Unfall“)
  • Das Auftreten von Tinnitus nach falsch durchgeführter Chiropraktik oder Massage an der Halswirbelsäule.
  • Im umgekehrten Fall konnte aber auch die Beseitigung eines Ohrgeräusches durch eine richtig durchgeführte Therapie an der Halswirbelsäule beobachtet werden.
  • Es besteht eine mikroskopische und funktionelle Verbindung zwischen den Muskeln der Halswirbelsäule der ersten drei Gelenke und den zentralen Schaltorganen des Gehörs sowie des Gleichgewichtssinnes im Hirnstamm.
  • Im Tinnitus Akutfall sollte die Halswirbelsäule und die Beseitigung von blockierenden Bewegungsstörungen nicht länger als ca. drei Tage bis eine Woche auf sich warten lassen.

Chronischer Tinnitus wird vom zentralen Hörsystem immer bewusst als fremdes und damit angstauslösendes Signal interpretiert. Diese unbewussten Vorgänge führen im Bereich der Muskulatur zu vermehrter Spannung und ihrerseits zu funktionellen Störungen, besonders an der Halswirbelsäule und im Schultergürtelbereich. Somit muss das Ziel sein, die Halswirbelsäule funktionell in Ordnung zu halten, um einer Verschlimmerung vorzubeugen.

Im chronischen Fall sollte auch immer der "innere Arzt" zum Zuge kommen: 

  • Stressabbau im Beruf und im Privatleben
  • Regelmäßig Sport
  • Sauna
  • Kneippsche Anwendungen
  • Yoga, Tai-Chi, Reiki, Klangmassage
  • Ablenkung von der Aufmerksamkeit auf das Ohrgeräusch, sowohl geistig als auch körperlich um das Ohrgeräusch vergessen zu machen.

Für die Vereinbarung eines Probetermins nehmen Sie bitte gerne Kontakt mit mir auf.