Hilfe bei Depressionen, Angstzuständen, Lebenskrisen, Trauer, Stress, Burnout und Tinnitus

Solange ich weiß, was ich fühle, wer ich bin, wo ich jetzt bin, mit wem ich zusammen bin und im Hier und Jetzt bin, sind Gefühle, die Ausdruck finden und gesehen werden, ein unermesslicher Gewinn. (aus: ich begleite dich durch deine Trauer, Jorgos Canacakis)

 

Meditation hilft dem Herz

Chronischer Stress ist schlecht fürs Herz.

Ein naheliegender Gedanke ist deshalb: Wer sich entspannt, beugt damit auch Infarkten und Schlaganfällen vor.

Dass da etwas dran sein könnte, lässt eine amerikanische Studie vermuten. Wissenschaftler um Robert Schneider vom Institute for Natural Medicine and Prevention teilten 201 Versuchspersonen in zwei Gruppen auf. Eine Hälfte meditierte zweimal täglich, eine andere erhielt Informationen zu gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen und sollte sich 20 Minuten am Tag mit dem Thema beschäftigen. Alle Teilnehmer waren Afroamerikaner. Die Forscher wussten aus früheren Studien, dass diese Bevölkerungsgruppe einer besonders hohen Stressbelastung ausgesetzt ist. Zudem litten alle Probanden bereits im Vorfeld an Herz-Kreislauf-Problemen.

 

Sowohl die Hinweise zu gesundheitsbewusstem Verhalten als auch die Übungen in transzendentaler Meditation zeigten Wirkung: In beiden Gruppen bewegten sich die Teilnehmer mehr und tranken weniger Alkohol. Die Meditierenden hatten zudem im Durchschnitt einen leichtfügig geringeren Blutdruck. Auch ernste Folgen waren seltener: Zusammengenommen traten nach fünf Jahren in der Meditationsgruppe 22 Todesfälle, Herzinfarkte und Schlaganfälle auf; in der Vergleichsgruppe waren es 32.

 

(Aus Psychologie Heute, Heft 3, März 2013, Seite 58)