Hilfe bei Depressionen, Angstzuständen, Lebenskrisen, Trauer, Stress, Burnout und Tinnitus

Das Leben hört nicht auf, komisch zu sein, wenn Menschen sterben - ebenso wenig, wie es aufhört, ernst zu sein, wenn man lacht! (George Bernhard Shaw)

Was ist Stress?

Stress wird als Ungleichgewicht zwischen Anforderugen und Leistungsvermögen definiert. Es entsteht eine Stresssituation, wenn die Ansprüche und Erwartungen, die man an sich selbst stellt, oder die andere an eine haben, so groß werden, dass man sie nicht mehr bewältigen kann.

Der Begriff Stress (engl. = Druck) stammt ursprünglich aus der Werkstoffkunde und benennt den zusand eines materials, das unter Zug oder Druck steht. Dies entspricht unserem Alltagsverständnis von Stress als Situation unter Druck und dem Zustand besonderer psychischer und körperlicher Anspannung.

Der Mensch befindet sich in Stresssituationen in einem Zustand erhöhter Alarmbereitschaft, was in unterschiedlichen körperlichen Reaktionen zum Ausdruck kommt:

  • das Herz schlägt schneller
  • der Blutdruck und die Atemfrequenz erhöht sich
  • die Durchblutung des Gehirns sowie der Skelettmuskulatur ist erhöht
  • Ebenso der Blutzuckerspiegel
  • Verdauungsprozesse, Sexualfunktionen sowie die Immunabwehr sind gehemmt

Der Mensch wird also aktiviert und in die Lage versetzt, auf alarmierende Reize (Stressoren) mit besonderen körperlichen Leistungen reagieren zu können. Man nennt die Stressreaktionen in diesem Zusammenhang auch Kampf / Fluchtreaktion. Die Stressreaktion hat in ihrer ursprünglichen Funktion einen positiven Sinn, denkt man an die starken körperlichen Anforderungen, denen der Mensch der Urzeit ausgesetzt war.

Stress ist allgegenwärtig - sowohl in unserer umgangssprache als auch im realen Leben:

  • Steigende Anforderungen im Beruf,
  • ein Leben in dicht besiedelten Ballungsgebieten
  • mit wenig Möglilchkeiten, sich in der Natur zu bewegen,
  • Arbeitslosigkeit oder fehlende private wie berufliche Perspektiven
  • außergewöhnliche Lebensumstände wie bei Verlusten, Krankheiten oder chronischen Schmerzen

stellen psychosoziale Stressfaktoren dar. Man schätzt, dass 20 Prozent aller Arztbesuche auf vegetative Beschwerden durch Stress zurückzuführen sind, für die es keine organischen Gründe gibt. Wir fühlen uns durch überhöhte Anforderungen und Veränderungen überfordert, verspüren Druck, Hektik, Angst, Lähmung oder reagieren mit sinnlosem Aktionismus - und produzieren damit zusätzlichen inneren Stress.

Die umgangssprachliche Benutzung des Begriffs "Stress" beinhaltet in der Regel nur einen Teilaspekt des Phänomens, nämlich die negativen Folgen. Nicht jeder Stress macht krank. Stress kann nämlich auch in positivem Sinne verstanden werden: Belastungen können positiv und aktivierend wahrgenommen, und sich von solchen, die als Überforderung empfunden werden, unterscheiden. Erstere bezeichnet man als Eustress (gesundheitsfördernd), letztere als Disstress (krankmachend).

Wir brauchen positiven Stress. Er macht das Leben lebenswert. Wir alle brauchen Spannung und Entspannung (Psychohygiene), das ist ein biologisches und psychologisches Grundprinzip. Spannungen erzeugen Kraft, eben Spannkraft. Ohne ein gewisses Maß an Stress können wir nicht gesund sein. Allerdings sollte sich der Stress in Grenzen halten, und diese Grenzen sind bei jedem Menschen verschieden. Und hier gilt es daher besonders auf die Psychohygiene zu achten.

 

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